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Nachteilsausgleich

Der Nachteilsausgleich wird in den einzelnen Bundesländer sehr
unterschiedlich geregelt. Hessen und Schleswig-Holstein zeigen sich
diesbezüglich vorbildlich. In vielen Bundesländer gibt
es zum Nachteilsausgleich noch keine gesetzliche Regelung, dort gilt:

Grundgesetz, Artikel 3 Abs. 3 Satz 2:
Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

§ 126 Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX):
(1) Die Vorschriften über Hilfen für behinderte Menschen zum Ausgleich behinderungsbedingter Nachteile oder Mehraufwendungen (Nachteilsausgleich) werden so gestaltet, dass sie unabhängig von der Ursache der Behinderung der Art oder Schwere der Behinderung Rechnung tragen. In den Bundesländern, wo es keine Verordnungen gibt, empfiehlt es sich, Bezug auf die Verordnungen anderer Bundesländer zu nehmen.

Länderspezifische Regelungen gibt es in folgenden Bundesländern:

Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Hamburg
Hessen
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz*
Schleswig-Holstein

Siehe auch:

Schule: Allgemein
Schule: Gesetzeslage


Beispiele für den Nachteilsausgleich

Auf die Behinderung abgestimmte Präsentation der Aufgabenstellung

Beispiele:

Modifizierung der Aufgabe (der Aufgabenstellung und der Form der Bearbeitung)

Beispiele:

Zulassen oder Bereitstellen von technischen, elektronischen und behinderungsspezifischen apparativen Hilfen

Beispiele:

Unterstützendes Personal

Beispiele:

Schaffen von räumlichen Voraussetzungen

Beispiele:

Gewährung von Zeitzugaben

Beispiele:

Begründung: geringeres Lesetempo und erschwerte Übersicht

Bewertung der äußeren Form

Beispiele:

prinzipiell gelten die gleichen Grundsätze, aber:

Zusammengestellt aus:
"Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in der sonderpädagogischen Förderung"
Landesinstitut Soest
April 1999 (http://www.learn-line.nrw.de/..., 29.04.02)

"Hinweise zur Blindenintegration in der Oberstufe des Gymnasiums und im Abitur"
Förderzentrum Integration Blinder und hochgradig Sehbehinderter (FIBS) Soest
Schreiben vom 24.8.1994

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